Kostenlos · Tabellen 2025–2028

Besoldungsrechner 2026 –
Dein Netto als Beamter

Berechne dein Gehalt inklusive Familienzuschlägen, Stellenzulagen und allen aktuellen sowie zukünftigen Besoldungsanpassungen deines Bundeslandes.

16 Rechner online · Besoldungstabellen für alle 16 Bundesländer · Gültig bis 2028

Besoldungsrechner 2026

Jetzt Netto-Gehalt berechnen

Unsere Rechner berücksichtigen Besoldungsgruppe, Erfahrungsstufe, Steuerklasse, Familienzuschläge und länderspezifische Stellenzulagen der aktuellen Besoldungstabellen 2026.

🏥

💡 Krankenversicherung & Beihilfe – genauso wichtig wie dein Gehalt

Dein Nettogehalt ist nur die eine Seite der Medaille. Erfahre in unserem ausführlichen Ratgeber, wie die Beihilfe funktioniert und welche Krankenversicherung (PKV oder GKV) für dich die richtige ist.

→ Zum Ratgeber: Beihilfe & Krankenversicherung
Aktuell

Besoldungsrunde 2025–2028: Wann kommt die Erhöhung?

Nach der Tarifeinigung im öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) im Februar 2026 steht fest: Beamte erhalten +2,8 % ab April 2026, gefolgt von weiteren +2,0 % (2027) und +1,0 % (2028). Fast alle Bundesländer haben die zeitgleiche Übertragung auf Beamte angekündigt — Bayern bildet mit einer Verzögerung von 6 Monaten die einzige Ausnahme. Wir behalten die Entwicklung in allen 16 Bundesländern im Blick.

01.04.2026
+2,8 %
mind. 100 €
01.03.2027
+2,0 %
 
01.01.2028
+1,0 %
 
Alle Bundesländer im Überblick →
Besoldungstabellen 2026

Alle 16 Bundesländer im Überblick

Verschaffen Sie sich einen schnellen Überblick über die aktuellen Besoldungstabellen aller Bundesländer – inklusive aller Besoldungsgruppen, Erfahrungsstufen und Zulagen.

Hintergrund

Warum ein Besoldungsrechner 2026?

Komplexes Regelwerk – einfach erklärt

Grundgehalt, Familienzuschläge, Stellenzulagen und länderspezifische Abzüge ergeben zusammen das tatsächliche Netto. Jedes Bundesland hat sein eigenes Besoldungsgesetz – unsere Rechner bilden all das ab.

Jährliche Anpassungen in allen Ländern

2026 gelten in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, NRW und Niedersachsen neue Besoldungstabellen. Auch Hamburg, Hessen, Sachsen und die übrigen Länder haben angepasst.

Anders als bei Angestellten

Beamte zahlen keine Sozialversicherung, aber Lohnsteuer, PKV und ggf. eine Versorgungsrücklage. Unser Rechner berücksichtigt all das.

Amtsangemessene Alimentation

Das Bundesverfassungsgericht hat mehrfach geurteilt, dass die Besoldung Mindestabstände zur Grundsicherung einhalten muss. Unser Ratgeber hält dich auf dem Laufenden.

Was beeinflusst dein Netto?
A
Besoldungsgruppe & StufeVon A 5 bis B 11 – das Grundgehalt ist die Basis aller Berechnungen.
F
FamilienzuschlägeVerheiratete und Eltern erhalten teils mehrere hundert Euro extra.
Z
Länderspezifische ZulagenStrukturzulage BW, Ballungsraumzulage Bayern, Polizeizulage NRW u.v.m.
K
PKV & BeihilfeAls Beamter trägst du nur den Restkostenanteil – deutlich günstiger als GKV.
S
SteuerklasseJe nach Klasse und Freibeträgen unterscheidet sich das Netto erheblich.
Wissenswertes

Häufige Fragen zur Beamtenbesoldung

Wie unterscheidet sich die Besoldung der Bundesländer?

Seit der Föderalismusreform II im Jahr 2006 liegt die Gesetzgebungskompetenz für die Beamtenbesoldung bei den einzelnen Bundesländern. Das führt dazu, dass die Grundgehaltssätze, die Struktur der Erfahrungsstufen sowie die Höhe der Familienzuschläge und Stellenzulagen (wie die Polizeizulage oder Strukturzulage) erheblich voneinander abweichen. Ein direkter Vergleich über Bundeslandgrenzen hinweg ist daher nur über spezialisierte Brutto-Netto-Rechner verlässlich möglich.

Was bedeutet die amtsangemessene Alimentation für mein Gehalt?

Das Bundesverfassungsgericht schreibt vor, dass die Nettoalimentation eines Beamten einen Mindestabstand von 15 Prozent zum sozialhilferechtlichen Existenzminimum einhalten muss. Aufgrund gestiegener Lebenshaltungskosten und Mieten mussten viele Bundesländer in den letzten Jahren ihre Familienzuschläge – insbesondere ab dem dritten Kind – drastisch erhöhen oder regionale Ergänzungszuschläge einführen. Unser Besoldungsrechner bildet diese dynamischen und oft ortsabhängigen Zuschläge für jedes Land präzise ab.

Wie funktioniert der Brutto-Netto-Unterschied bei Beamten?

Im Gegensatz zu Tarifangestellten (z. B. nach TV-L oder TVöD) zahlen Beamte keine gesetzlichen Sozialversicherungsbeiträge (Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung). Vom Bruttogehalt wird lediglich die Lohnsteuer sowie gegebenenfalls eine gesetzliche Versorgungsrücklage abgezogen. Vom verbleibenden Netto müssen Beamtinnen und Beamte jedoch in der Regel die Beiträge für die private Krankenversicherung (PKV) abführen, die die staatliche Beihilfe ergänzt.

Wie funktionieren die Erfahrungsstufen und der Stufenaufstieg?

Das Grundgehalt in einer Besoldungsgruppe ist in verschiedene Erfahrungsstufen (meist Stufe 1 bis 8 oder 12) untergeteilt. Mit steigender Dienstzeit rücken Beamte automatisch in die nächste Stufe auf, was zu einer Gehaltserhöhung führt. Die Taktung dieser Aufstiege (Stufenlaufzeit) variiert je nach Bundesland und aktueller Stufe: In der Regel erfolgt der Aufstieg anfangs nach zwei, später nach drei, vier oder fünf Jahren.

Wie werden rückwirkende Besoldungsanpassungen steuerlich behandelt?

Werden Besoldungserhöhungen rückwirkend gesetzlich beschlossen, erfolgt die Nachzahlung meist gesammelt in einem zukünftigen Abrechnungsmonat. Steuerrechtlich gilt hier das Zuflussprinzip: Die gesamte Nachzahlung wird in dem Monat versteuert, in dem sie auf dem Konto eingeht. Das kann in diesem spezifischen Monat zu einem temporär höheren Steuersatz (Progression) führen, der sich jedoch im Rahmen der jährlichen Einkommensteuererklärung in der Regel wieder ausgleicht.

Was ist der Unterschied zwischen ruhegehaltfähigen und widerruflichen Zulagen?

Stellenzulagen werden für besondere Funktionen oder Belastungen gezahlt (z. B. die Polizeizulage oder die Strukturzulage). Eine Zulage ist „ruhegehaltfähig“, wenn sie nach einer bestimmten Anzahl von Dienstjahren auch im Ruhestand bei der Berechnung des Pensionsanspruchs berücksichtigt wird. Widerrufliche oder reine Stellenzulagen hingegen entfallen sofort, wenn die entsprechende Funktion gewechselt oder die belastende Tätigkeit beendet wird.

Nach oben scrollen